Kunstverein Schallstadt



geb. 1949 in Nettesheim bei Köln, gestorben 2012 in Krefeld.  Er begann als Goldschmied in Köln
 und be-endete seine Lehre 1967, schon zu der Zeit entstanden Holzschnitte, Zeichnungen und
 Linolschnitte. In den achtziger Jahren fertigte er Skulpturen aus glasiertem Ton, großdimensionierte
Amphoren und Hohlkörper, die er „Figuren“ nannte. In dieser Zeit entstand mit aquarellierten
Zeichnungen und großformatige Öl- und Pastellbildern auch ein umfangreiches malerisches Werk.
Von 1973 bis 1976 war er  Designer im Entwurfsbüro der Glashüttenwerke Peill+Putzler in Düren.
Seit 1976 arbeitete er als freier Designer unter anderem für die Glashütte Süßmuth in Immenhausen.
1982  dann sein Auftritt auf der Dokumenta7 zusammen mit befreundeten Künstlern der sog.
Neuen Wilden
Seit 1993 hatte Prangenberg eine Professur für Keramik und glasmalerei an der Akademie der
Bildenden Künste in München inne. Prangenberg lebte und arbeitete in München und Niederarn-
bach.
 Am 9. Juli 2012 wurde er auf dem Alten Friedhof in Rommerskirchen beigesetzt.  In Rommerskirchen
betreuen seine beiden Kinder, Anna und Andreas Prangenberg zusammen mit dem Kinder-und
Jugendfreund Prangenbergs, dem Fotografen Rainer Schmitz-Jüssen den enormen Nachlass.

 Norbert Prangenberg

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